Kerzenziehen

Ein Schnürli nehmen, ins Wachs tauchen und langsam bis 10 zählen, herausziehen, abtropfen lassen, zwei Mal ins Wasser tunken und mit dem Tüechli trocknen.

Von jetzt an nur noch kurz ins Wachs damit und die Kerze durch stetiges Hin und Her zwischen Wasser und Wachs langsam wachsen lassen. So einfach ist es aber nicht, denn die Kerze muss nach jedem Tauchgang schön trocken getupft werden, sonst gibt es Blasen. Zu lange im Wachs bleiben darf das Werk auch nicht, sonst schmilzt das Wachs wieder weg.

Mit einem Feuereifer durfte jedes Kind mehrheitlich selbständig zwei Kerzen ziehen, sie am Schluss nach Wunsch verzieren lassen und mit grossem Stolz nach Hause tragen. So bekommt ein flackerndes Flämmli doch gleich eine andere Bedeutung. Gaby Meister

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